Einbruchschutz – Tipps und Aufklärung für ein sicheres Zuhause

Nicolas Ramser, 28. Okt 2020

Sicherheitsbedürfnisse haben alle Menschen und sie gehören – nach der Maslowschen Bedürfnispyramide – zu den zweitwichtigsten Bedürfnissen eines jeden. Zu den Sicherheitsbedürfnissen gehören zum Beispiel der Schutz vor Krankheiten, Ordnung oder eben auch ein sicherer Rückzugsort, sprich die eigenen vier Wände.

Einbruchschutz dank drei Massnahmen
Beim Einbruchschutz spricht man vom «Drei-Säulen-Prinzip». Organisatorische Massnahmen, baulich-mechanische Massnahmen und zu guter Letzt elektronische Massnahmen. Eine einzige Massnahme allein kann den Einbruchschutz nicht markant erhöhen; nur die Kombination machts aus. Muss der Einbrecher nur eine oder zwei Einbruchhürden überwältigen (zum Beispiel «nur» eine verstärkte Türe und eine Zeitschaltuhr im Wohnzimmer), wird er den Einbruch vermutlich wagen. Sind es aber vier, fünf oder sogar sechs Hürden, wird er sich den Einbruch wohl noch mal überlegen beziehungsweise abbrechen. Denn was ein Einbrecher scheut, sind Zeitaufwand, Lärm und umständliches Werkzeug. Werden also alle drei Massnahmen beachtet und umgesetzt, entsteht ein Sicherheitssystem fürs Haus, welches auf die örtlichen Gegebenheiten sowie auf die Sicherheitsbedürfnisse der Bewohner abgestimmt ist.

Einbruchprävention durch richtiges Verhalten – organisatorische Massnahmen
• Beim Verlassen des Hauses beziehungsweise der Wohnung Fenster und Türen schliessen
• Abends Fenster- und Rollläden schliessen und auf der Innenseite verriegeln
• Keine Schlüssel hinterlegen (Fussmatte, Milchkasten, Blumenkiste)
• Keine Hinweise auf Abwesenheit geben durch Notiz an der Haustüre oder Mitteilung auf dem Telefonbeantworter, jedoch der Nachbarschaft mitteilen; Briefkasten regelmässig leeren lassen
Anwesenheit signalisieren: Licht brennen lassen (mit Zeitschaltuhr, Anwesenheitssimulation über Gebäudeautomation)
• Wenig Bargeld und Schmuck zu Hause aufbewahren; Wertsachen sind sicherer im Tresor- oder Kundenschliessfach bei Ihrer Bank
Fremde im Quartier ansprechen
• Verdächtige Wahrnehmungen/Vorkommnisse und Personen sofort der Polizei melden (Notruf 117)

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Einbruchschutz durch baulich-mechanische Massnahmen
• verstärkte Fenster
• abschliessbare Fenster-/Balkontürgriffe
• Gitter vor den Fenstern
Türen mit erhöhter Widerstandsklasse
• hochwertiges Schliesssystem
• Bewegungsmelder (gewisse Abschreckung durch «Schockbeleuchtung» rund ums Haus)
• Videoüberwachung

Einbruchschutz durch elektronische Massnahmen
Zu diesen Massnahmen gehören hauptsächlich Einbruchmelde- und Videoanlagen, so beispielsweise eine Alarmanlage. Diese meldet einen Einbruchversuch, verhindert diesen jedoch nicht. Erst durch andere Massnahmen (Einbruchschutz oder Intervention durch die Polizei) kann dieser gestoppt werden. Wird eine solche Anlage jedoch entdeckt, schreckt diese den Einbrecher ab und leitet somit womöglich sogar zum Abbruch des Einbruchs. 

HB_Alarmanlage

Der Schaden – nicht nur materieller Natur
Tatsächlich bedeutet ein Einbruch weit mehr als «nur» den Verlust von Wertgegenständen. Ein Einbruch stellt einen tiefen Eingriff in die Privatsphäre eines Menschen dar. Das Gefühl der Sicherheit und der Geborgenheit kann wegen eines illegalen Eindringlings dauerhaft beeinträchtigt bleiben.

GLB – die Partnerin für Ihre Sicherheit
Die Fachspezialisten der GLB kann Ihnen sowohl bei Fenster- und Türsicherungen wie auch bei der Schliessanlage, bei Rauchwarnmeldern, Alarmanlagen und nicht zu vergessen bei der Videoüberwachung Unterstützung bieten. 

Als Wiederverkäufer von Videoüberwachungskomplettsets (zum Beispiel von ABUS) wie auch durch individuelle Massnahmen im Innen- wie Aussenbereich können wir Ihnen eine massgeschneiderte Lösung anbieten.

Kontaktieren Sie unsere Spezialisten für eine individuelle Beratung. 

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Text-Quellen: diverse Polizeikorps der Schweiz, HEV Schweiz, Sicheres Wohnen Schweiz
Bild-Quellen: ABUS Schweiz

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