In drei Schritten zum perfekten Rasen — Tipps zur Rasenpflege

Benjamin Ramser, 10. Mär 2020

Rasenpflege_1

Wenn im Frühling die ersten warmen Sonnenstrahlen die Menschen aus der warmen Stube locken, ist der richtige Zeitpunkt gekommen, um den eigenen Rasen in Schwung zu bringen. Bekanntlich beginnt ein schöner Garten beim Rasen. Und wie hole ich meinen Rasen aus dem Winterschlaf?

Nach dem Winter hat der Rasen oft kahle Stellen und auch Rasenfilz ist keine Seltenheit. 

In drei Schritten zum schönen Rasen

1. Schritt:
Rasenfläche von heruntergefallenem Laub und Ästen befreien. Sobald die Rasenhöhe ca. 8 cm erreicht hat, kann der erste Schnitt erfolgen. Dabei ist zu beachten, dass der Schnitt nicht zu tief erfolgt, um möglichst die Rasengräser nicht zu beschädigen. Die Bodentemperatur sollte beim ersten Schnitt mindestens 8 Grad betragen. Bei genügender Bodenfeuchtigkeit kann gleich nach dem Mähen, einen Frühjahresdünger ausgebracht werden, um dem Rasen den nötigen Schwung für die neue Saison zu geben.

2. Schritt:
Ist der Rasen stark verfilzt und mit Moos bewachsen, ist es besonders von Vorteil die Rasenfläche zu Vertikutieren. Dies erfolgt in der Regel mit einem benzinbetriebenen Vertikutiergerät. Sobald das Gerät auf die richtige Höhe eingestellt ist, kann mit dem Vertikutieren übers Kreuz erfolgen. Bei nicht allzu dichter Grasnarbe empfiehlt sich eine Übersaat mit geeigneter Rasenmischung direkt nach dem Vertikutieren. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für die Ausbringung von Langzeitdünger für die gute Ernährung der Rasenfläche. Am besten wird gleich alles angewalzt, um einen möglichst guten Bodenschluss der Rasensamen zu gewährleisten. Bei langanhaltender Sonnenperiode empfiehlt sich ein leichtes Bewässern der Rasenfläche, um Verbrennungen vorzubeugen. Vorsicht vor Überdüngungen! Dies kann zu braunen Stellen im Rasen führen.

3. Schritt:
Um eine möglichst dichte und homogene Rasenfläche zu erreichen, ist ein regelmässiges Mähen sehr wichtig. Dies regt die Bestockung der Rasengräser an und unterdrückt die Bildung von Unkraut, da diesen das Licht fehlt um zu keimen. Falls die Vielseitigkeit im Rasen zu gross wird, kann auch auf den Einsatz von synthetischem selektivem Herbizid zurückgreifen. Jedoch muss der Einsatz zwingend durch eine Fachperson durchgeführt werden, um den Schutz des Trinkwassers sowie der gewünschten Flora zu gewährleisten.

Bei Sommertrockenheit ist darauf zu achten, dass der Rasen höher gemäht wird, damit der Boden beschattet bleibt und so weniger austrocknet. Bei Trockenheitsanzeichen muss dringend bewässert werden, um Hitzeschäden zu vermeiden. Nach Möglichkeiten ist darauf zu achten mit Regenwasser zu bewässern, da dies ökologischer und auch für die Pflanzen besser verträglich ist.


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Bildquellen:
iStock/Nickbeer

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