Gebäudetechnikausbildung – deine Chance für eine erfolgreiche Zukunft!

Christoph Wittwer Christoph Wittwer, 26. Feb 2021

Fast 50 Prozent des gesamten Energieverbrauchs in der Schweiz entfallen auf das Heizen und Betreiben von Häusern. Gebäudetechnikfachleute sind die Antreibenden der Energiewende und sorgen nicht nur für Wohlbefinden, sondern übernehmen eine tragende Rolle in der gegenwärtigen und künftigen Energiepolitik. Eine Berufslehre in der Gebäudetechnik ist eine ausgezeichnete Grundlage für den Start ins Berufsleben, denn Gebäudetechniker/innen sind gesuchte Leute.

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Beruf mit Zukunft
In der Gebäudetechnik gibt es immer wieder neue Techniken und Systeme. Sei es als Sanitärinstallateur/in, wo täglich eine neue Bad-Oase nach Kundenwunsch erschaffen wird, oder als Heizungsinstallateur/in, welche/r in der heutigen Klimakrise die wichtige Aufgabe trägt, sämtliche Ölheizungen durch erneuerbaren Energien zu ersetzen. Warum nicht einen Beitrag ans Energiesparen und den Umweltschutz leisten? Taten statt Worte ist die Devise. 

«Als Hauswart hatte ich nur oberflächlich mit der allgemeinen Haustechnik zu tun. Schliesslich wollte ich nicht nur zum Telefon greifen und nach Hilfe rufen. Ich wollte das Problem von A bis Z selber lösen können. Dank meiner Ausbildung kann ich das jetzt.» 
Maxime Daepp, vom Hauswart zum Heizungsinstallateur

Fördern und gefordert werden
Wer denkt, eine Lehre in der Gebäudetechnik sei nur etwas für Realschüler/innen, irrt sich. Bereits während der Berufslehre kann die Berufsmaturität (BMS) absolviert werden. So werden Jugendliche, welche in der Schule besonders stark sind, noch mehr gefördert und gefordert. Auch bei den Weiterbildungsmöglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt. Weiterbildungen in die praktische Richtung weiterbilden, wie beispielsweise als Servicemonteur/in, Baustellenleiter/in oder Chefmonteur/in. Auch die eher theoretischen Typen kommen nicht zu kurz. Diese können sich beispielsweise nach abgeschlossener EFZ-Ausbildung in Richtung Gebäudetechnikplaner/in, Projektleiter/in Gebäudetechnik, Techniker/in HF oder Energieberater/in weiterentwickeln. Den Vorteil, den du beispielsweise im Gegenzug zu Gymnasiumschülern mit dir bringst, ist Praxiserfahrung, welche du während der Lehrzeit sammelst.

«Glaube an dich und deine Fähigkeiten, denn wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Suche deinen eigenen Weg und sammle Ideen, wohin du möchtest. Dir werden Chancen geboten, du musst diese nur packen und in Angriff nehmen!» 
Walter Lüthi, vom Koch zum Heizungsinstallateur

Neu 4 Jahre Berufslehre
Die Lehre als Heizungsinstallateur/in, Sanitärinstallateur/in und Spengler/in dauert neu 4 Jahre. Es wurde ein Lernmedienkonzept erarbeitet, das sich vollständig an der Handlungskompetenz und an den Jugendlichen orientiert. Selbstständigkeit steht an erster Stelle bei diesen Berufslehren. Das neue Lernmedienkonzept sorgt nun dafür,  dass die Unternehmungen, die Berufsfachschulen und die ÜK-Zentren einige Änderungen in der Didaktik und Methodik erfahren. Kontrolliert wird nicht mehr losgelöstes Wissen, sondern, ob die Jugendlichen die Handlungskompetenz beherrschen.  

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«An meiner heutigen Tätigkeit schätze ich die Vielfältigkeit. Ich begegne vom kleinen Badumbau bis hin zu einer grösseren Heizungsanlage einfach allem. Der Kundenkontakt macht meinen Berufsalltag noch abwechslungsreicher – das macht Spass!»
Mathias Neff, vom Polymechaniker zum Heizungs- und Sanitärinstallateur

Die Zusatzlehre von einem verwandten Beruf kann wie bis anhin in zwei Jahren durchgeführt werden. Ebenfalls möglich ist eine Lehre als Quereinsteiger/in. Eine bereits abgeschlossene Berufslehre verkürzt die Ausbildung im Gebäudetechnikbereich um ein Jahr. Auch bei der GLB wurden einige Erfahrungen als Quereinsteiger gesammelt. Dies beweist einmal mehr, dass auch nach einer bereits abgeschlossenen Ausbildung weiterhin alle Türen offen sind. 

Interesse geweckt? Melde dich bei uns für eine Schnupperlehre, mehr Auskunft oder für eine Bewerbung! 

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