Nachgefragt bei Florian Gerber

Wagen Sie in diesem Interview einen Blick hinter die Kulissen von Florian Gerber. Er erzählt uns von seinen Aufgaben, Highlights während der Karriere und vieles mehr.    

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Nicht nur in den Regionen läuft es rund, auch am Hauptsitz in Langnau passiert so einiges. Deshalb haben wir einmal einen Blick hinter die Kulissen gewagt und bei Florian Gerber nachgefragt. Das GLB Urgestein ist seit 32 Jahren bei der GLB und hat in seinen Funktionen vieles erfolgreich mitgeprägt. Unser heutiger Spezialist in Sachen Geldanlagen, Liegenschaftsverwaltung, Mitgliedschaft und Pensionskassenwesen hat immer ein offenes Ohr und mit seiner überzeugenden, offenen und direkten Art engagiert er sich gleichermassen für unsere Genossenschafter, Kunden, Mieter und Mitarbeitenden. Privat hält er sich gerne im Schnee auf, jasst gerne, spielt Altersfussball, liebt auch fremdländische Kulturen, macht sich in Vereinen stark und ist bei der Organisation von geselligen, kulinarischen, sportlichen aber auch geschäftlichen Anlässen gerne mit von der Partie.

 

 

Persönliches Interview – Verwaltungs-Edition

 

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Das ist Florian Gerber

Beruf: Liegenschafts- und Vermögensverwalter

Arbeitsort: Langnau, GLB Hauptsitz und Verwaltung

Alter: 57 Jahre

In der GLB seit: Juli 1989 

 


 

 

 

 



Florian, wie hast du zur GLB gefunden?

Im Herbst 1988 lancierte ich ein Inserat mit folgendem Titel: «Junger Mann sucht neuen Wirkungskreis in der Buchhaltung». Ich war erstaunt, dass mein Inserat auf reges Interesse stiess. Ich entschied mich damals für die GLB, da mir Langnau sympathisch war, schliesslich verbrachte ich als Stadt- und Seebub von Thun viele Ferientage im Heim meiner Grosseltern in Langnau. Vielleicht ahnte ich schon damals, dass ich genau in diesem Haus einmal wohnen würde.

 

Wie war dein 1. Arbeitstag am 3. Juli 1989?

Mein damaliger Chef Daniel Leibundgut – wir arbeiten heute noch eng für die eigene Pensionskasse zusammen – hatte mir eine Menge Bundesordner bereitgelegt, welche ich alle manuell auf dem Zahljournal kontieren musste. Zu Beginn waren es also noch viele Tipparbeiten im Buchhaltungsprogramm. Übrigens, die Rechnungen der grösseren Lieferanten beglichen wir damals mit einem Bankcheck, in der Hoffnung, dass dieser noch einige Tage liegenblieb. Schliesslich war das Geld früher noch wertvoller und die Verzinsung des Betriebskontos lag bei 7 %. Von damals zu heute hat sich also sehr viel verändert!

 

Was sind deine Aufgaben – gestern wie heute?

Angestellt wurde ich zwar als Buchhalter, aber in den ersten Jahren durchlief ich fast sämtliche Stationen im kaufmännischen Bereich der GLB. Das Team war bedeutend kleiner, doch die Genossenschaft zählte bereits knapp 200 Mitarbeitende.
Seit über 25 Jahren betreue ich zusammen mit Franziska Mannhart unsere Vermögens- und Liegenschaftsverwaltung und die Mitgliedschaft. Daneben beschäftige ich mich stark mit der Altersvorsorge, also mit der 2. Säule.

 

«Erfahrung macht weise - mein grosses Herz bescherte mir als Jungspund in der Liegenschaftsverwaltung eine Wohnung im Messie-Style und 3,5 Monate Mietzinsausfall. Heute prüfe ich Interessenten genau, bevor ich einen Mietvertrag ausstelle und ein Mietzinsdepot ist Pflicht.»

 

Kannst du uns ausführlicher über die Pensionskasse berichten?

Unsere eigene Pensionskasse ist und bleibt die grösste Herausforderung. Mehr als 27 Jahre bin ich nun im Stiftungsrat und vor allem für die Vermögens- und Liegenschaftsverwaltung verantwortlich. Die heutige Demographie macht die Altersvorsorge nicht leicht; wir Menschen werden immer älter. Ausserdem befinden wird uns in einem Tiefzinsniveau, wodurch der Zinseszins-Effekt auf dem einbezahlten Kapital beinahe wegfällt. Damit die GLBler auch in Zukunft eine anständige Rente erhalten, ist viel Fingerspitzengefühl gefragt.

 

Hast du Tipps für unsere Leserinnen und Leser?

Lieber heute als morgen mit dem Aufbau der eigenen zusätzlichen Altersvorsorge wie beispielsweise der 3. Säule beginnen. Nur so gibt es bei der Pensionierung kein böses Erwachen und die Erkenntnis, dass die AHV- und PK-Renten nur einen Bruchteil des vorherigen Verdienstes ausmachen.

 

Was bedeutet die Liegenschafts- und Vermögensverwaltung in einer Baufirma?

Wir verwalten Mehrfamilienhäuser unserer Pensionskasse aber auch solche der GLB oder Liegenschaften, welche wir als Sanierungsprojekte erwerben. Ebenfalls dazu gehören Mehrfamilienhäuser, welche wir bauen, im Stockwerkeigentum verkaufen und auf Wunsch verwalten.
Die Vermögensverwaltung ist unseren Mitgliedern vorbehalten, deshalb möchte ich hierzu nicht allzu viel verraten. Unsere Mitglieder profitieren jedoch von attraktiven Geldanlagen und mit einem einmaligen Beitrag von CHF 100 ist die GLB Mitgliedschaft und damit alle Informationen rund um dieses Thema gesichert. Übrigens zählt die GLB per Juni 2021 14'576 Genossenschafter.

 

Welche positiven Erlebnisse haben dich in deiner Karriere geprägt?

In meiner über 30-jährigen Firmentreue gibt es jede Menge solcher Erlebnisse, sonst wäre ich wohl gar nicht erst solange geblieben. Sicherlich tragen die vielen dankbaren Kunden, Wohnungsmieter und -eigentümer und natürlich auch Mitarbeitende, welche unser tägliches Tun schätzen und würdigen, einen grossen Teil dazu bei.


Was machst Du in Deiner Freizeit?

Mein grösstes Hobby ist das Skifahren. Ich liebe es, wenn es frisch geschneit hat und ich meine Freestyle-Skis anschnallen kann. Am besten sind die Pisten vor der Präparierung der Pistenfahrzeuge oder wenn es die Lawinenbulletins zulassen, ausserhalb der Pisten; natürlich mit der entsprechenden Schutzausrüstung. Im Winter 2018 durfte ich 10 Heliskiing-Tage in Kanada verbringen – ein unvergessliches Erlebnis! Daneben pflege ich Garten und Umschwung als Ausgleich zum täglichen Bürojob.

 

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