Mein Job mit Zukunft – Interview mit Christoph Wittwer

Christa Lüthi, 31. Jul 2020

Neue Energietechniken nutzen oder Heizsysteme von A bis Z selber abwickeln – Heizungsmeister Christoph will stets am Ball bleiben.

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Beruf: Heizungsmeister
Arbeitsort: Thörishaus
In der GLB seit: August 2005
Alter: 31 Jahre

Warum hast du dich für diesen Werdegang entschieden?
Alles begann mit der Lehrstellenwahl und den Schnupperlehren. Die «Heiziger»-Lehre reizte mich nebst dem Sanitärinstallateur am Meisten und so erhielt ich die Lehrstelle bei der GLB. Mein Interesse für Heizungen nahm während der Lehrzeit stetig zu und ich bin noch heute begeistert davon. Zudem entwickelte ich eine Leidenschaft für den energetischen Bereich. Stets Up-to-Date zu sein, reizt mich und treibt mich an. In unserer Branche verändert sich die Technik von Jahr zu Jahr. Früher waren es Schnitzel- und Holzheizungen, heute befassen wir uns vermehrt mit Wärmepumpen. Die stets wechselnden Trends auf dem Markt verlangen nach einem ebenso dynamischen Angebot. Eine Herausforderung, welche wir als Gebäudetechnik-Partner gerne annehmen. Auch darum entschied ich mich, mit Zeitabständen, für die beiden Weiterbildungen.

Zuerst den Abschluss als Chefmonteur und wenig später als Meister - Was hat dich motiviert?
Mit den zunehmenden Berufsjahren ist man rasch festgefahren. Da brauchte es immer ein wenig Überwindung, damit ich mich für eine Weiterbildung motivieren konnte. Glücklicherweise absolvierten auch ein paar von meinen Freunden dieselben Weiterbildungen. Wir konnten einander immer gut motivieren.

Du hast dich vom Lernenden zum Heizungsmeister und nebenbei auch Berufsbildner für Lernende entwickelt. Gab es da nie Probleme mit der Akzeptanz?
Ich war nie einfach der «ehemalige Lernende», falls du das meinst. Im Gegenteil. Ich arbeite heute mit Arbeitskollegen zusammen, welche in der GLB starteten als ich noch Lernender war. Wir sind ein Kernteam bestehend aus Teamplayern, was ich sehr zu schätzen weiss. Auch mit den übrigen Mitarbeitenden in der Abteilung stimmt die Chemie, was für mich wichtig ist.

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Was ist dir im Berufsleben besonders wichtig?
Mir ist wichtig, immer auf dem neusten Stand der Technik zu sein und ein möglichst harmonisches Team um mich zu haben. Baustellen organisiere ich so optimal wie möglich, damit der Monteur auf der Baustelle zufrieden arbeiten kann. Und ich beharre nicht auf mein Fachwissen, sondern will auch jenes des Monteurs oder Projektleiters einbeziehen und so zusammen die passende Lösung finden. Ich hänge nicht an altem fest, sondern gebe dem Neuen eine Chance.

Wer in deinem Umfeld unterstützt dich besonders?
Meine Freundin gibt mir den wichtigen Halt. Sie setzt mich nie unter Druck, gab mir Freiräume für meine Lernphasen während meinen Weiterbildungen und ist da, wenn ich sie brauche. Das grosse Merci geht eindeutig an sie.

Was wünschst du dir für deine Zukunft im Berufs- und im Privatleben?
In letzter Zeit wurde mir wieder vermehrt bewusst, wie unbezahlbar eine sichere Arbeitsstelle ist. Zudem wünsche ich mir, im Job an Routine zu gewinnen sowie mich im Energiebereich weiterzuentwickeln. Und natürlich meine Arbeit wie bisher mit Leidenschaft ausführen zu dürfen. Privat kann ich mir gut vorstellen, eine Familie zu gründen und allenfalls ein Eigenheim zu realisieren.

Herzlichen Dank für das Interview. Die GLB wünscht dir für deine Zukunft alles Gute und weiterhin viel Freude bei deinen Arbeiten mit den vielseitigen Heizsystemen und der Ausbildung von neuen Heizungsinstallateuren.


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