• Es gibt keine Vorschläge, da das Suchfeld leer ist.

8 Energiespartipps für den Haushalt

Tipps aus der Kindheit – zusammengefasst, um Strom einzusparen. Einfache und effiziente Umsetzung garantiert!

9 min. Lesezeit
Teilen


Wer kann sich noch erinnern, wie die Eltern uns erklärten, dass wir sparsam mit unseren Ressourcen umgehen müssen? Im folgenden Text finden Sie heraus, welche der Punkte mit den typischen Schweizer Kinderstuben Haushaltsregeln übereinstimmen.

 

Tipps zum Stromsparen

1. Licht löschen

Noch immer hallt das Nachrufen der Eltern in den Ohren: Licht löschen. Von klein auf an kennen wir diese mahnenden Worte. Gerade in der Herbst- und Winterzeit benötigen wir mehr Licht in den Wohnräumen. Hören wir nun mehr auf unsere innere Stimme, welche uns diese Weisheiten aus den Kinderjahren ins Bewusstsein führt und löschen das Licht einmal mehr.

 

2. Abwaschmaschine

Die Teller abspülen, damit die Waschmaschine nicht zu dreckig wird. Regeneriersalz sofort nachfüllen, damit die Maschine immer eine gute Leistung bringen kann.

 

3. Kochen mit Pfannendeckel

Um einiges schneller geht das Kochen mit dem dazugehörigen Pfannendeckel. Aufgrund der Wärmespeicherung durch den Deckel wird das Wasser doppelt so schnell kochend heiss.

 

4. Gefrorenes im Kühlschrank auftauen

Wenn genug früh geplant und gesorgt wird, können die gefrorenen Esswaren im Kühlschrank aufgetaut werden. Somit kann dem Kühlschrank Kälte hinzugefügt werden, womit Synergien im Haushalt genutzt werden können. Wo der zeitliche Aspekt eine wichtige Rolle spielt, ist eine gute Planung gefragt.

 

5. Volle Waschmaschinentrommel

Die meisten Menschen waschen zu bestimmten Zeiten, somit sammelt sich die Wäsche entsprechend. Das ist auch gut so, denn eine volle Waschmaschine benötigt praktisch gleich viel Strom wie eine halbvolle Trommel.

 

6. Wäsche Lufttrocknen

Es dient nicht nur dem Energiesparen, sondern auch den Kleidern an sich. Die Wäschetrockner sind sehr schnell und effizient, jedoch nutzen sie die Kleider zusätzlich ab. Dies kann gut beobachtet werden, wenn die Luftwege des Trockners gereinigt werden. Auch hier ist eine gute Planung gefragt aufgrund der erforderten Zeit. Nebst dem steht der verbrauchte Wohnraum nicht zur Verfügung. Je nach Wohnung oder Haus ist das absolut kein Problem. Jedoch ist es in kleineren Wohnungen oder vor allem in Mietwohnungen manchmal eher schwierig, die Wäsche so zu trocknen.

 

7. Ausschalten, was nicht gebraucht wird

Das ist wohl einer der wichtigsten Punkte in diesem Bericht. Denn in diesem Bereich kann wirklich jede Person etwas dazu beitragen. Das Ausschalten der Geräte bzw. das Nutzen von Steckleisten spart tatsächlich einiges an Strom ein. Obwohl die Geräte meist im Standby Modus sind, zehren sie trotzdem vom Stromnetz. Einige Geräte sind immer aktiv, da diese Befehle erkennen sollten durch die Sprachfunktionen und sind sogenannte Stromfresser.

 

Mit abschaltbaren Steckleisten kann ganz einfach der Strom gekappt werden, womit die Geräte tatsächlich ausgeschalten sind. Die portablen Geräte können nach dem kompletten Ladungsvorgang wieder vom Ladekabel getrennt werden. Sonst fliesst der Strom weiter und das Gerät lädt sich ständig wieder auf bzw. zieht die Energie vom Netzkabel anstelle des Akkus. Hier kann Alt und Jung bewusst Strom einsparen.

 

8. Stosslüften

Wer ist sich noch bewusst, wie die Eltern jeweils die Fenster am Morgen geöffnet haben und die frische Luft ins Zimmer einströmte? Und am Abend vor dem ins Bett gehen nochmals dasselbe. Es zeigt, wie viel wir bereits aus unserer Kinderstuben-Zeit gelernt haben. Obwohl es für uns sehr angenehm ist, das Kippfenster offenzuhalten, ist es energieeffizienter, wenige Male intensiv zu lüften. Erinnern wir uns daran, was wirklich hilfreich ist und setzen wir das um, was für uns möglich ist.

Kleine Schritte sind besser als keine Schritte

Es geht nicht darum, am meisten zu machen, sondern das umzusetzen, was möglich ist. Nehmen wir uns also die Zeit, zu überlegen, was wir tun können bzw. was wir immer getan oder gelernt haben, um sparsam zu leben.

 

Die lancierte Kampagne des Bundes auf «nicht verschwenden» zeigt weitere Möglichkeiten auf, wie Strom nicht verschwendet wird. Im untenstehenden Download sind diese auf Factsheets zusammengefasst.

 

Bildquelle: freepik/slonpics

Download Factsheets