Bauherrschaft hautnah – Sanierung und Anbau Einfamilienhaus

Familie Ammann-Krebs nimmt uns mit auf die Reise ihres Projekts und erzählt uns von deren Herausforderungen während der Sanierung und vielem mehr.

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Familie Ammann-Krebs wollte ihr Einfamilienhaus in Schwarzenburg (Baujahr 1967) nicht nur energetisch sanieren, sondern auch erweitern. Das Gesamtkonzept mit der Wohnraumerweiterung im Elementbau überzeugt auf ganzer Linie. Zusätzlich wurde die Ölheizung durch den Anschluss an das bestehende Fernwärmenetz ersetzt.

 

Treffpunkt Einfamilienhaus, Schwarzenburg

Uns interessieren nicht nur die baulichen Fakten sondern auch, wie die Bauherrschaft das Projekt erlebt hat. Deshalb lernen wir die Familie Ammann-Krebs nun im Interview kennen!

Aussenansicht vom Haus

Frau Ammann, Herr Krebs, wie und wann wurde dieses Zuhause Ihres?

Wir durften das Haus unserer Grosseltern erwerben, somit hat es für uns auch einen emotionalen Wert. Durch unsere Familienplanung war von Anfang an klar, dass wir uns durch einen Anbau vergrössern werden. So haben wir uns umgehend informiert, was gesetzlich möglich ist. Vor dem Haus waren Genehmigung und Platz vorhanden, daher ging die Reise in diese Richtung. Im Sommer 2018 starteten wir mit der Sanierung und dem Anbau. Im November 2019 konnten wir dann einziehen.

 

Gab es eine grössere Herausforderung bei der Planung?

Die Entscheidungen waren während dieser Phase wirklich schwierig. Auch der finanzielle Aspekt. Was können und wollen wir noch umsetzen? Wie viele Meter können wir anbauen? Es war auch trotz versuchter Simulation – durch z.B. Möbel umstellen sehr schwierig, sich die Räumlichkeiten anhand der Pläne vorzustellen. Hierbei waren wir uns selten einig. Als die Räume dann standen, hatten wir aber wieder dieselbe Meinung. Das Bad wurde gefühlte 700 Mal umgestellt und kommt somit auf Platz 1. Da ich, D. Krebs, ursprünglich gelernter Koch bin, folgte die Küchenplanung mit Fokus auf Praktizismus der Abläufe, Gastfreundlichkeit und Zentrum des Hauses.

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Wie fiel Ihre Entscheidung auf die GLB?

Wir sind seit unserer Ausbildung mit Roland Stutz, Fachleiter Planung (GLB Seeland) befreundet. Durch diese Vertrauensperson fiel die Entscheidung zur Auswahl unserer Bauausführer nicht schwer.

 

Was war Ihnen besonders wichtig?

Die Begleitung durch Tobias Benninger (unserem Architekten) sowie die Kommunikationen wurden super umgesetzt. Er hat uns immer über alle Eventualitäten aufgeklärt. Somit hatten wir keine unangenehmen Überraschungen. 

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Auf was freuten Sie sich am meisten?

D. Krebs: Ich bin in einem Quartier in einer Wohnung aufgewachsen. Für mich war Eigenheim mit der Familie eine Vorstellung, die ich mir nicht hätte erträumen können. Daher war jeder Pinselstrich ein Highlight für mich. Die Vorfreude war riesig!
F. Ammann: Ich habe mich am meisten auf den Tag des Einzuges gefreut. Aber auch zu sehen, wie die Räume entstehen, war schön!
Kinder: Klar, das Kinderzimmer! 

 

Haben Sie Tipps für Bauherren, die sich in der Planung für ein solches Vorhaben befinden?

Beim finanziellen Teil sollte unbedingt schon vorher mit dem Architekten, Planer bzw. der Bauunternehmung die Rechnungsstellung, steuerliche Situation und die Werterhaltung und -vermehrung anschauen und zeitlich einplanen. Ausserdem macht es eventuell Sinn einen externen Steuer- oder Finanzberater hinzuziehen. Das ist das Einzige, was wir im Nachhinein genauer angeschaut hätten. Jedoch würden wir immer wieder mit einem Architekten bauen, da wir beide nicht vom Fach sind. So war es für uns das Rundum-Sorglos-Bau-Paket. 

 

«Bei meinem ersten Architekturobjekt dieser Art als GLB'ler war mir besonders wichtig, den emotionalen Wert der Liegenschaft für die junge Familie so gepflegt und passend wie möglich zu erweitern.»

 

Tobias Benninger, Architekt GLB

 

Die GLB bedankt sich nochmals herzlich bei der Bauherrschaft für dieses wunderschöne Objekt und das Interview! Wir wünschen weiterhin viele schöne Stunden im Eigenheim! 

 

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